Hundeschule Dogwhisper
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Raufer

 

       

Beschreibungstext

 

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Was kann ich tun? Wie verhalte ich mich, wenn mein Hund Artgenossen anpöbelt oder er schreckt nicht einmal vor den Familienmitgliedern zurück? Wie kann man den Hund und damit auch sich selbst helfen, sich anders zu verhalten und somit die Orientierung Ihres Hundes auf sich zu Fokussieren? Hierbei ist das Ziel, das der Hund besser eingeschätzt werden kann und der Mensch seiner eigenen Körpersprache bewusster wird. Mit kleinen Schritten aber großen Wirkung dem Hund zu helfen.

 

Zur Biologie der Aggressionen von Hunden muss man sagen, dass Aggressionen nicht per se gefährlich sind. Vielmehr ist die Vorstellung von Gefährlichkeit bei der Erwähnung des Begriffes Aggression  aus unserem Sprachgebrauch abzuleiten.
Aggressionsverhalten ist unabdinglich für den Selbsterhalt des Individuums und in Anlehnung daran ein wesentliches Regulativ in einem sozialen Verband. Eine Gruppe könnte ohne Aggressionsverhalten schlichtweg nicht funktionieren. Somit dienen denn die meisten Elemente aus dem Aggressionsverhalten der Kommunikation der Gruppenmitglieder untereiander.
In der Regel wird aggressiv kommuniziert,  wenn es drum geht, dass ein GegenüberAbstand halten soll. Ein Drohen zur Distanzvergrößerung  soll somit einen ernsthaften Konflikt vermeiden.
Zum Einem ist die Fähigkeit von Gruppen organisierten Caniden, Aggressionen in sozialen Gruppen kommunikativ zu nutzen genetisch bedingt. Zum Anderen ist es aber erforderlich, dass während der Individualentwicklung  der Welpe bis zur Geschlechtsreife, innerhalb der Gruppe, die Ausprägung von Aggressionsverhalten interaktiv erlernt wird. Hier kommt auf den Hundehalter eine wesentliche Verantwortung zu.
Eine einheitliche,  Fächer übergreifende Definitionen über Aggression liegt nicht vor.
s. auch Sonderdruck der „Deutschen tierärztlichen Wochenschrift“, Jahrgang 108, Heft Nr.3/2001, Seiten 94-101 und Hundepsychologie Seite 451 von Dr. D. U. Feddersen-Petersen, Uni Kiel
Beispiele aus dem Verhaltensrepertoire von Hunden, welche dem agonistischen Bereich zuzuordnen sind: Knurren, Zähne blecken, Nasenrückenrunzeln, angespannter Körper, einige Formen von Knurr- und Belllauten, Beißen in unterschiedlichen Intensitäten u.a.m. Meistens werden die gennanten Formen aggressiven Verhaltens in Kombinationen gezeigt. Das Maß der inneren Bereitschaft aggressiv zu kommunizieren  (Aggressivität) ist von Individuum zu Individuum unterschiedlich, auch innerhalb einer Rasse.